Es ist kalt in Brandenburg (Hitler töten)

Schweiz 1980. 16mm, commag, Farbe, 140 min.
 

Image: Il fait froid dans le Brandebourg (tuer Hitler)

Der 22jährige Schweizer Maurice B. aus Neuchâtel plante 1938 in München ein Attentat auf Adolf Hitler. Welches waren seine Gründe? Wir versuchen den Spuren dieses katholischen Seminaristen nachzugehen. Rolf Hochhuth schrieb in einem Artikel über Maurice B. von einem "Tell 38". Der damalige Schweizer Botschafter in Berlin, Hans Frölicher, verurteilte seine "verabschuungswürdigen Absichten". Und dem Volksgerichtshof in Berlin schien es eine "Selbstverständlichkeit, einem solchen Gangstertum des politischen Katholizismus nur mit der Todesstrafe begegnen zu können". Maurice B. wurde denn auch 1941 nach 30 Monaten Haft in Berlin-Plötzensee durch die Guillotine hingerichtet. Auf Wunsch des Reichsministers der Justiz durften das deutsche sowie das Schweizerische Volk nichts davon wissen.
Ebenso wichtig wie das Aufspüren des historischen Materials und des politischen Umfeldes für die Geschichte von Maurice B. waren für uns Filmemacher die direkten Bezüge, die von dieser Geschichte in unsere Gegenwart führen.

RegieVilli Hermann, Niklaus Meienberg, Hans Stürm
MitwirkendeRoger Jendly
KameraHans Stürm
TonVilli Hermann
MusikFrank Wolff
Dauer140 min.
Vorführformate16mm, commag
Drehformat16mm
Verleihversionenversion française: 2h14, voix superposée (Roger Jendly, François Germont, Mireille Eigner
FestivalsCannes 1981 (Semaine de la Critique)
LiteraturBroschüre des Schweizerischen Filmzentrums "Es ist kalt in Brandenburg"
Materialien und Texte zum Themenkreis, zum Film. 134 Seiten.
Buch von Niklaus Meienberg "Es ist kalt in Brandenburg, ein Hitlerattentat", Zürich, Limmat-Verlag 1980.
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ProduktionHMS und Filmkollektiv Zürich
ISAN0000-0000-D511-0000-Z